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VPI · Statistik Austria · seit 1946

Inflationsrechner Österreich

Was waren 100 € von damals heute wert – und umgekehrt? Der Kaufkraftrechner nutzt die verketteten Verbraucherpreisindizes von Statistik Austria, monatlich oder als Jahresdurchschnitt, und zeigt die durchschnittliche Inflation pro Jahr.

Kaufkraftrechner

Was ist ein Betrag von damals heute wert?

Gerechnet wird mit dem Verbraucherpreisindex (VPI) von Statistik Austria – je Zeitraum mit der jüngsten verketteten Indexreihe, die beide Zeitpunkte enthält.

Ausgangszeitpunkt
Vergleichszeitpunkt

€ 100,00 im Jahresdurchschnitt 2015 entsprechen im September 2026 (vorläufig)

€ 144,08

Indexreihe VPI 2010 (2010 = 100): 110,7 → 159,5 · der jüngste Monat ist vorläufig, Statistik Austria veröffentlicht den endgültigen Wert später

Preisanstieg
+44,1 %
von Jahresdurchschnitt 2015 bis September 2026
Ø Inflation pro Jahr
3,31 %
über 11,2 Jahre (geometrisches Mittel)
Kaufkraftverlust
30,6 %
1 € (September 2026) kauft so viel wie 69,4 Cent (2015)
Faktor
× 1,441
Indexzahl Vergleich ÷ Indexzahl Ausgang
Verlauf

So viel war der Betrag zu jedem Zeitpunkt wert

Gegenwert des Betrags im Zeitverlauf nach dem VPI. Der markierte Bereich ist der Rechenzeitraum.

Monatswerte der Indexreihe VPI 96 (1996 = 100). Weil das Diagramm eine Reihe für den ganzen Zeitraum braucht, kann sie von der Reihe der Berechnung abweichen – Unterschiede von wenigen Cent sind Rundung.

Datenquelle: Statistik Austria – data.statistik.gv.at (CC BY 4.0), Verbraucherpreisindex 2010. Abgerufen am 31.10.2026, 00:59.

Schnellauswahl

Beliebte Berechnungen

Live berechnet bis September 2026 (vorläufig) – Jahresdurchschnitt des Ausgangsjahres.

Methodik & Quellen

So rechnet der Inflationsrechner

Verkettete Reihen von Statistik Austria

Statistik Austria stellt den VPI alle fünf bis zehn Jahre auf eine neue Basis und führt die älteren Reihen verkettet bis heute weiter. Wir übernehmen diese Reihen unverändert aus dem offenen Datenangebot und verketten nichts selbst. Zwischen den Reihen gibt es nur Rundungsunterschiede.

Reihenwahl und Rundung

Je Berechnung die jüngste Reihe, die beide Zeitpunkte enthält. Der Betrag wird aus dem ungerundeten Indexverhältnis auf Cent gerundet. Für Verträge mit Indexklausel gilt die amtliche Rundung (Faktor auf drei Nachkommastellen) – die rechnet der Wertsicherungsrechner.

Vor 1959

Der VPI beginnt im März 1959. Für die Jahre ab April 1946 nutzt der Rechner den Lebenshaltungskostenindex (Basis April 1945), den Statistik Austria ebenfalls bis heute verkettet veröffentlicht.

Quellen

Alle 15 Indexreihen

Häufige Fragen zum Inflationsrechner

Welche Daten verwendet der Inflationsrechner?

Ausschließlich den Verbraucherpreisindex (VPI) von Statistik Austria aus dem offenen Datenangebot data.statistik.gv.at (Lizenz CC BY 4.0): VPI 2025, die verketteten Reihen VPI 2020 bis VPI 66, den VPI I 1958 und für die Jahre vor 1959 den Lebenshaltungskostenindex 1945. Es gibt keine eigenen Schätzungen – fehlt ein Wert, zeigt der Rechner keinen an.

Welche Indexreihe wird gewählt?

Statistik Austria veröffentlicht jede ältere VPI-Basis bereits verkettet bis zum aktuellen Monat. Der Rechner nimmt die jüngste Reihe, die beide Zeitpunkte enthält – etwa VPI 2020 ab 2021, VPI 96 für Vergleiche ab 1997. Welche Reihe verwendet wurde, steht direkt beim Ergebnis.

Wie wird gerechnet?

Betrag × Indexzahl Vergleichszeitpunkt ÷ Indexzahl Ausgangszeitpunkt, auf Cent gerundet. Die durchschnittliche jährliche Inflation ist das geometrische Mittel über den Zeitraum; ein Jahresdurchschnitt zählt dabei zur Jahresmitte.

Monat oder Jahresdurchschnitt?

Beides geht. Für Vergleiche über viele Jahre ist der Jahresdurchschnitt robuster, weil saisonale Schwankungen herausfallen. Für das laufende Jahr gibt es noch keinen Jahresdurchschnitt – dafür den jüngsten Monat wählen.

Was ist mit Schilling-Beträgen?

Vor 2002 wurde in Schilling bezahlt. Wähle „Schilling“, dann rechnet der Rechner mit dem festen Umrechnungskurs 1 € = 13,7603 S in Euro um. Bei Euro-Eingaben vor 2002 ist der Betrag ein Euro-Gegenwert.

Ist das auch für Mieten und Verträge mit Indexklausel geeignet?

Dafür gibt es den Wertsicherungsrechner: Dort wählst du die im Vertrag genannte Indexreihe, Schwellenwerte und die amtliche Rundung nach Statistik Austria. Er ersetzt keine Rechtsberatung.

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